Donnerstag, 11. Juli 2013

Friederizianische Bewußtseinsbetrübnis?

Friedrich kündigt deutliche Worte gegenüber US-Regierung an
Der Bundesinnenminister will in den USA Aufklärung über den NSA-Skandal bekommen und seinen Unmut deutlich machen. Zugleich verteidigt Friedrich die US-Regierung.


(ZEIT online, 11.07.)


Friedrich ist den USA dankbar für die Überwachung
Dank den Hinweisen aus den USA seien in Deutschland Anschläge verhindert worden, sagt der Innenminister. Kritik an der Datenüberwachung durch den NSA sei unangebracht.

(ZEIT Online, 18.06.2013)





Drei Wochen dauerte es offenbar, bis Dankbarkeit in Unmut umschlug.
Ein kalter Umschlag, ein Rückumschlag oder ein Rundumschlag, um die ganze Bandbreite der Bürger-Reaktionen in Wähler-Aktionen zusammenzuschnüren?
Statt Wut- sind nun wohl Mutanfälle zur populistischen Munition geworden.
Unmut ist nicht das Gegenteil von Mut; aber mutmaßlich ist der Minister des Inneren zum Äußersten bereit. Schieben wir die Extrema auf den Nullpunkt zusammen, löschen sie so aus und übertragen dies auf alle Ressorts. Dann verstehen wir vielleicht, warum alles so fantastisch läuft...  
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