Eigentlich warten wir immer noch auf eine entschuldigungsähnliche Verlautbarung der Banker.
Aber sie werden solches nicht von sich geben. Entschuldigung? Die Anleger waren zu blöd-
Und endlich kann Dummheit mal bestraft werden.
Wer mehr als 6 Prozent Rendite erwartet, kalkuliert am gesunden Menschenverstand vorbei...
"Was fällt Ihnen eigentlich ein?!" Vieles, zu allem Möglichen und Unmöglichen. Politisch Unkorrektes wird sich hier zuhauf entdecken lassen; denn PC (Political Correctness) ist ein unzureichend geklärter Nebenfluß der Heuchelei. Und darin läßt sich fischen. Die Verunreinigungen des "Mainstream" werden sichtbar gemacht. Die grassierende Brüsselei wird gebührend gewürdigt. Vieles ist gegenwärtig nur satirisch zu kommentieren, damit es erträglich ist...
Dienstag, 14. Oktober 2008
Flaschen unter Druck
Ach hätten wir doch damals im Mathe-Unterricht besser aufgepaßt! Bis zur Billion kamen wir nicht - wir taten das alles mit Zehnerpotenzen ab, um Tinte zu sparen. So wie unsere Vorgängergeneration sich die Nazi-Zeit abschrieb, um Tränen zu sparen...
Aber nun sind wir ja an der realen Knete-Front als Souverän (das Volk), der löhnen soll.
12 Nullen hat so eine Billion. Statistiker werden uns weismachen wollen, daß es sich nur um 6 Nullen handelt, da wir ja erst eine halbe Billion finanzieren müssen. Aber so doof sind wir schon lange - da kann man uns nicht erwischen. Die Amis sind uns voraus, wie immer. 750 Milliarden Dollar müssen sie aus dem Spekulanten-Bermuda-Dreieck ans Licht befördern.
Klar. Schaffen die. Waren ja immer schon besser als der Rest der Welt. Und ihre Präsidenten wurden auch immer besser(e) Lobbyisten des Kapitals.
Karl Marx ist tot, und das ist auch in Ordnung; denn seine Theorie wurde in der Praxis zum Murks.
Aber wir sind hier mit unseren Augen, deren Pupillen zu Euro- oder Dollar-Symbolen mutierten und müssen uns jetzt fragen lassen, ob wir noch alle Tassen im Schrank hatten, als wir Anlagen zeichneten, die 20% Rendite versprachen.
Mehr als 5% sind realiter und fairerweise nicht zu erwirtschaften mit Geld, das man auf den Strich schickt.
Vor einigen Jahren las ich den Kommentar eines katholischen Würdenträgers, dessen Name oder Rang mir entfallen sind. Er sagte sinngemäß: "Wenn Geld verdient wird, ohne daß in irgendeiner Weise noch Arbeit damit zu tun hat, das ist Sünde".
Ich verneige mich vor diesem Repräsentanten einer eher kapitalistisch und diktatorisch strukturierten Organisation und würde mit ihm gerne mal einen Kaffee oder ein geistliches Getränk genießen...
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Herr Schlecker soll dasselbe bezahlen wie die Kassiererin, die er durch seine eigene Leiharbeitsfirma zu einem Dumping-Lohn beschäftigt. Ko...