Sonntag, 25. Juni 2017

Solar Power für die Mauer

(Quelle: T- Online, 25.06.2017)


http://www.t-online.de/tv/news/id_81502124/grenzmauer-soll-solarmauer-werden.html


Viel Sonne an der südlichen Grenze - was liegt da näher, als sie zu nutzen zum Schutz des Klimas?
Was sind dagegen die Emissionen der fossilen Brennstoffe, denen Mr.President eine große Renaissance bescheren will? Amerika, du hast es besser...

Samstag, 24. Juni 2017

Dienstag, 13. Juni 2017

real,- -existierende Legislative...

(Quelle: SPIEGEL Online, 13.06.2017)
(Quelle: SPIEGEL Online, 13.06.2017)

Na bitte - hat doch geklappt, daß sich "real,-" als Trüffelschwein vorgewagt hat.
Und Verkehrsminister Dobrindt hat sich ein neues Armautszeugnis ausgestellt, wenn er nun Daten als Sachen zu deklarieren wünscht, die als Eigentum zugewiesen werden können.
Vermutlich hat er nicht bedacht, daß jeder Bürger dann auch mit Fug und Recht sein Eigentum beanspruchen und verteidigen kann.
Eigentlich sind die Gerichte doch schon mehr als ausgelastet - und Frau Merkels "Datensparsamkeit" (welch Wort!) könnte als Unwort des Jahres kandidieren...

Erst real, dann legal...

(Quelle: T-Online, 13.06.2017)
Wieder einmal greift der Erfahrungssatz, nach welchem auf Dauer per Gesetz nicht zu verhindern ist, was technisch machbar ist.
Wir plagen uns herum mit weichgeklopften Ethik-Kommissionen, die vor Gentechnik einknicken und wollen einfach nicht akzeptieren, daß Wachstum und also Profitmaximierung absolute Priorität genießen.
Real ist es, daß nach "real,-" nun auch die Mitbewerber am Markt reagieren und aufrüsten werden. "Konkurrenten" als Begriff ist schon längst von der politischen Korrektheit gemeuchelt worden.
Datenschutz ist ein gummiartiger Begriff, der als
Verhüterli fungiert, wenn er Bereiche betrifft, die den Souverän nichts angehen sollen. Schützen soll er uns wohl nicht.
Die Fortschritte bei der Emotions-  außer  der Gesichtserkennung sollen dem Markt der Überflüssigkeiten nun zeigen, wem was im Angebot ge- oder mißfällt, und wie das Korsett der geweckten Begehrlichkeiten paßgerecht verändert werden kann. Geht doch alles, wenn's dem Wachstum dient.    

Freitag, 2. Juni 2017

Fake News - Post-praktisch

(Quelle: T-Online, 02.06.2017)

Auf dem Bilde sehen wir,
wie geduldig das Papier.
Früher gab von Berlichingen
uns den Trost in manchen Dingen.
Heute sind in Mexiko
viele Menschen wieder froh,
und von Donalds Mauerplänen
bleiben nur noch Freudentränen;
denn - das ist ja grad das Tolle -
Trump kriegt hier die richt'ge Rolle...
 

Donnerstag, 1. Juni 2017

Bienenkonsulat als Botschaft

(Quelle: EJZ, 01.06.2017)


Es ist soweit: Der Bienen wird gedacht.
Zunächst der Wildbienen, die ja noch in nicht glyphosaturierten Gefilden schwärmen. Sie dürfen nun regierungsnah residieren. Wäre ihr Gästehaus in der Bundeshauptstadt, könnten sie Zeugen werden, wie über die Verlängerung der Zulassung einer Substanz abgestimmt wird, die wahrscheinlich ihren Untergang betreibt.
Nachdem Monsanto verbayert wurde, schwärmt vornehmlich deutsche Lobby, auch ohne Bienen.
Kann, was Kräuter und Insekten umbringt, für den Menschen unschädlich sein? Es gibt Untersuchungen, die das belegen. Und die Belege über deren Kosten tauchen dann gefällig in steuermindernden Bilanzen auf. Wie gut, daß man das weiß. Doch das nützt den Bienen und auf lange Sicht auch den Menschen nicht. 
Wachstum, das auf Schrumpfung der Natur baut, ist Suizid auf Raten. 

Samstag, 27. Mai 2017

KLPeinliche Parksünden


Nicht nur hier, in Salderatzen, sind seit Himmelfahrt Autos aus dem gesamten Bundesgebiet geparkt. Die KLP (Kulturelle Landpartie) hat begonnen. Alles, was zwei, drei oder vier Räder oder zwei bzw. vier Beine hat, ist unterwegs zu den Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen.
Aus dem Widerstand gegen die schon vorhandenen und noch geplanten Atomanlagen hervorgegangen, ist die Veranstaltung um Pfingsten im Wendland eine Attraktion.
Und Ordnung sollte sein, herrscht aber nicht wunschgemäß - auch wenn vor einem Selbstdarsteller gewarnt wird. Immer noch Unerschrockene unterwegs. Und das ist eigentlich gut...

Freitag, 26. Mai 2017

NATOnales Trumpolin

video
(Quelle: T-Online, 26.05.2017)

Wie man ihn sich vorstellt, so stellt er sich hier dar. "Trump First! Trump First! Trump First!"

Mittwoch, 24. Mai 2017

Taktiles Paradoxon

(Quelle: T-Online, 24.05.2017)
Es ist paradox, wenn man ein Grapscher-Problem nicht in den Griff bekommt.

Dienstag, 23. Mai 2017

Auferstanden aus Urinen

(Quelle: T-Online, 22.05.2017)

CH4N2O - die Formel für Harnstoff.
Vom Gepiesel jetzt zum Diesel. Dem ist ja der Kampf angesagt; aber Lkw-Lobby und Dobrindt dürften das als fiese Mautschelle verstehen. Ich habe noch keinen 40-Tonner mit Benzinmotor gesehen. Man könnte freilich Stickoxid-Immissions-Zertifikate verscherbeln. Beim CO2 hat das ja prächtig funktioniert. Tja, aber im Ernst: Dieselfahrzeuge von der Straße? Rangierloks von der Schiene? Diesel-Pkw verbieten? Nein! Schon lange ist der Tiger dem Tank entstiegen, und jetzt kommt Ad Blue. Wieso blau und nicht gelb? Oder gleich beides, passend zur Wirtschaftsförderungspartei dieser Couleurs? 
Wir wissen's nicht, wollen's auch gar nicht wissen. Aber witzig ist das schon a bisserl: Vielleicht wird ja alles wieder Strom aus Kohle, die ebensolche bringt, oder aus Atom, das ja eigentlich... Jaaa!
Alle Fahrzeuge elektrifizieren! 
Dann wird aus dem Harnstoff im Urin wieder Uran, und die Richtung ist wieder genehm für Macher der Wirtschaft...

Samstag, 20. Mai 2017

Arabisch rückwärts getrumpelt









(Quelle: SPIEGEL Online, 20.05.2017)


Ivankas Vater - das kann als freundliche Begrüßung gelten; denn diese Leistung des neuen Präsidenten der USA kann sich sehen lassen.

Die zweite Stimme dagegen klingt nicht im Belcanto, sondern wirkt ein wenig ungehalten.
Was halten wir davon? Erst einmal die Luft an. Wer hätte das geahnt, daß in Riad so lax mit der Pressefreiheit umgegangen wird.
Jeden Tag etwas Neues. Und morgen dann der erste Flug von Riad nach Tel Aviv (oder schon Jerusalem?) in der Geschichte des Luftverkehrs.
Chapeau, indeed.

Dienstag, 16. Mai 2017

Spott-Light aus der Schadensfalle

(Quelle: EJZ vom 16.05.2017)

Der Schaden entstand nicht erst am Wahltag. Ein freundlich lächelnder Kandidat konnte halt nicht wettmachen, was als jahrelang vermißtes S im Namen seiner Partei immer offenbarer geworden war.
Die Lunte begann mit der Agenda 2010 zu glimmen und wurde immer kürzer. Sie konnte nicht durch das Wasser gelöscht werden, über das zu gehen Martin Schulz anfangs zugetraut wurde. Wunder dauern halt etwas länger oder bleiben einfach aus. Kraftverlust in NRW und Kammerflimmern im kranken Herzbeutel.

Freitag, 12. Mai 2017

Sachdienlicher Suchdienst

 

 "Sie können das FBI nicht daran hindern, das Richtige zu tun"

 Der kommissarische FBI-Chef Andrew McCabe versicherte bei einer Anhörung im Senat, dass seine Behörde die Ermittlungen zur Russland-Affäre fortsetzen werde: "Sie können die Männer und Frauen des FBI nicht daran hindern, das Richtige zu tun."

(Quelle: SPIEGEL Online, 12.05.2017)

Eine beruhigende, tröstliche Aussage für alle, nicht nur die US-Bürger. Daß sie stimmt, zeigte sich schon bei der Entsorgung des 40. Präsidenten, Richard Nixon ("Tricky Dick"). Daß sie auch beim Umgang mit dem völlig unkalkulierbaren, überforderten Egomanen Donald Trump gelten wird, darf erwartet werden. Checks and balances haben bisher funktioniert, und die Empörung über den Geschäftsmann, der die USA seinem Firmen-Imperium einzuverleiben versucht, nimmt zu - auch innerhalb der Grand Old Party. Scham und Betroffenheit über den Fehlgriff bei der Aufstellung ihres Kandidaten werden immer offener geäußert.
Es gibt also noch gute Nachrichten von jenseits des Großen Teichs.

Freitag, 5. Mai 2017

Adebarcode





video

Mit einiger Verspätung kamen heute zwei Störche auf unser Nest.
Dieser Versuch war wohl eine Trockenübung. In der letzten Augustwoche zieht eine Sippe für gewöhnlich fort - und jetzt wird es höchste Zeit für die Familienplanung...

Samstag, 29. April 2017

Haftblick-Versicherung


Was nützt der Helm, wenn die Augen darunter nicht geradeaus schauen?

Werbung blendet, gewiß.
Und Jugendschutz tut not... 

Schauen wir mal?



http://www.t-online.de/tv/tv-highlights/pro7sat1/id_81011298/kleiner-radfahrer-ist-viel-zu-fasziniert-von-nacktbild.html

Donnerstag, 27. April 2017

Rheinmetall panzert Erdogan

 
(Quelle: T-Online, 27.04.2017)


Ein ausgemusterter Leopard als Demonstrationsobjekt im Regierungsviertel.
Die Firma Rheinmetall plant den Bau einer Panzerfabrik in der Türkei, um damit Lieferbeschränkungen von Waffen in Krisengebiete zu umgehen. Die Organisation CAMPACT
versucht, mit dieser Aktion der Bundesregierung Denkanstöße zu geben, wie die trickreiche Taktik des Rüstungskonzerns ausgebremst werden könnte. Die Rheinmetall bisher gewährten Steuervorteile sollen ja recht lukrativ gewesen sein.
Es lohnt sich, den folgenden Link anzuklicken... 



Dienstag, 25. April 2017

Aprilogie


Wir dürfen ihn getrost den verläßlichsten Monat des Jahres nennen. Er macht uns nichts vor, sondern was er will - wie seit eh und je gesagt -
und diese Nachhaltigkeit steht in wohltuendem Kontrast zu Fake News, alternativen Fakten und Bullshit sonstiger Art.
Ihm wurde daher das Folgende schon vor einigen Jahren freundlich gewidmet:

 

Freitag, 21. April 2017

Abklärungspauschalenbedarfszuweisung


(Quelle: EJZ, 21.04.2017)

Abgeklärtheit empfinden wir in der Regel als Positivum - so wie Aufgeklärtheit.
Das Auf und Ab der zeitgenössischen Wortschöpfungspraxis, oft mit schönfärbendem "Beauty-Effekt" gedengelt, weckt Botox-Bedarf auf unseren gerunzelten Stirnen.
Ob die Wanderblase an der Ferse im noch nicht eingelaufenen Schuh einen Notfall bedeutet oder nicht, soll ab 1. April (ohne Scherz!) künftig tagsüber mit € 4,74 - nachts und feiertags mit 
€ 8,42 dem konsultierten Krankenhaus vergütet werden. Meine Güte!
Die zu erwartenden Differenzialdiagnosen im Zweiminutentakt müssen freilich rechtsfest sein, versteht sich. Nur verständlich ist dem gemeinen Souverän die Erkenntnis, daß es sich bei der neuen Regelung um so etwas wie eine Blasen- oder - nicht-Blasen-Maut handeln muß.
O ewige Hamlet-Unschlüssigkeit... 

Mittwoch, 19. April 2017

Vergrämen statt entnehmen


(Quelle: T-Online, 19.04.2017)

Der Maulwurf (von Heinz Erhardt auch als "Mundschmiß" bekannt) ist des Rasendeutschen Feind Nummer eins, darf aber nicht "entnommen" werden, wie die euphemierte Bezeichung für amtlich zugelassenes Töten heute heißt.
Immerhin verschandelt er Vorgärten und hinterläßt auf der Walstatt der Golfplätze seine braunen Handikäppchen.
Die erlaubte Vergrämung (s. obigen Kanon) schließt darüberhinaus auch Alkohol ein, den der M. überhaupt nicht zu goutieren weiß. Ihm einen ausgeben zu wollen, ist also Proseccoperlen vor die... -Werfen. Dabei leistet er im Boden erhebliche nützliche Lockerübungen, von denen die oberirdischen Kloppstöckler nur träumen können.
Natur und Kultur mal wieder in ihrem ewigen Widerstreit...

Dienstag, 18. April 2017

Seilschaften



Wohin auch immer wir schauen - wir finden Seilschaften.
Ursprünglich bekannt aus dem Bereich des Alpinen oder Himalayischen, haben sie auch Mittleres erobert, sind bodenständig geworden, verhindern aber auf jeden Fall harten Kontakt mit dem Boden.
Die hier abgebildete gipfelt kurz über dem Boden, so paradox sich das auch anhört. Der Enddarm des verbrennungsmotorischen Stoffwechsels mündet nach wie vor in die Luft und verursacht ebendort die vielbeklagten Immissionen.
Wir sehen hier ein Provisorium, gewiß, und dessen Wirkung und Dauer wird abhängen von der Qualität des Seiles sowie der Temperatur der Endstufe. Vielleicht endet das Ganze ja als Hitzeschildbürgerstreich... 

Samstag, 15. April 2017

Ei, owei

(Quelle: EJZ, 15.04.2017)

Vier Wochen vor dem Osterfest
sitzt Osterhase vor dem Nest,
denn er möchte schon beizeiten
sein Gelege vorbereiten.

Hauptsächlich aus Niedersachsen,
wo die besten Eier wachsen,
wünscht er sich die Ware her,
und zwar Bio, bitte sehr.

Friede, Freude, Freilandeier,
daß das Osterfest auch heuer
eitel Freude bringen möcht' -
Ist denn die Idee so schlecht?

Ach du liebe Zeit, oh nein!
Wieder einmal darf's nicht sein;
denn der Markt ist leergefegt,
weil man falsche Eier legt.

In den Medien, wie so üblich,
findet man das zwar betrüblich,
doch darüber zu berichten,
löset das Problem mitnichten.

Ob mit Nichten oder Neffen-
gern würd' er die Gauner treffen,
die mit ihrer Mauschelei
Eier panschen eins, zwei, drei.

Ach, er würde, wenn er könnte,
Lieber heut' als morgen Rente
oder Pension antreten,
doch sein Dienst ist noch vonnöten.





Freitag, 14. April 2017

Auch bei Fake News...

Requiem für Omas Sprüche:

Papier ist geduldig

                                                   






Ja, liebe Oma - Papier muß wirklich geduldig sein, wenn man bedenkt, wie  es aussieht, wozu man es verwendet und was schließlich wieder daraus wird.
Eigentlich müssen auch all die Bäume geduldig sein, aus denen Papier gemacht wird. Und traurig; denn sie kann man nicht wiederherstellen. Sie sind tot für alle Zeit.
Aber die Geduld des Papiers ist ja nicht nur so gemeint. Wenn man darauf schreibt, dann ist es dem Papier ganz egal, was da am Ende steht. Papier kann viel, aber nicht lesen. Und wehren kann es sich auch nicht. Deswegen darf man es aber nicht beschimpfen, wenn zum Beispiel so etwas wie die BLÖD-Zeitung darauf gedruckt worden ist. Genau so wenig  kann sich der beleidigte tote Fisch beschweren, wenn er darin eingewickelt worden ist.
Mit dem anderen Spruch, den wir auch mal von Dir gehört haben, wollte man wohl dem Papier einen kleinen Orden verleihen: „Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen“. Kann man; aber das Papier verliert seine Geduld ja nicht, und deshalb ist eine solche Ehrung eigentlich unverdient.
Aber die Leute, die etwas raufgeschrieben haben, können ordentlich verdienen. Und zwar, wenn sie ganz viel drauf drucken, und das dann auch in ganz kleinen Buchstaben. Du hättest die auch mit Deiner letzten Brille nicht mehr lesen können. Und Du hättest auch nicht mehr die Geduld gehabt, alles durchzulesen. Wir Jüngeren haben meist nicht genug Zeit. Und die , die das Papier bedruckt haben, wissen das genau. Und wenn man so ein Papier, zum Beispiel einen Vertrag, erst einmal unterschrieben hat, dann stehen das Kleingedruckte und die Unterschrift auch nach ganz langer Zeit noch immer da - unverändert. Denn Papier ist  ja …  -  wie gesagt…

Donnerstag, 13. April 2017

Gebrauchtanleidnis

Multilingual geshredderte Gebrauchsanleistung aus Koreanisch über Russisch, ins Englische usw., bis schließlich veronesisch dativgeschwächeltes Präkariatsdeutsch herauskommt. Globalisierung aber so was von! Boah, ey...

Dienstag, 11. April 2017

Kotlateralschaden (mit Nutzeffekt)

(Quelle: SZ, 10.04.2017)

(Quelle: SZ, 10.04.2017)

Leid/Freud-Diskrepanz an einem Tag.
Die schlechte Nachricht (hier zuerst):
 Totalschaden. Scheiße!

Die zweite (gute!) stammt von einem nicht einmal Warmduscher, der aus Hühner-, Schweine- und Rinderkot Bakterien gezüchtet hat, denen nichts Anrüchiges mehr anhaftet. Ein daraus entwickeltes Deo-Spray nennt er "Mother Dirt". Mutter Schmutz statt Mutterschutz. Zwei Seiten einer Medaille, die auf einer landwirtschaftlichen Messe verliehen werden könnte.
So kann man einerseits zum Besitzer einer Scheißkarre werden, andererseits zum olfaktorischen Nullwert-Typen mutieren.
Womit bewiesen ist, daß nicht nur Geld nicht stinkt.
Recht merkwürdige Cabriolen in der Tat...

Mittwoch, 5. April 2017

Kranke Häuser

(Quelle: ZEIT Online, o5.04.2017)


Es muß schon etwas dringlich sein, wenn der Staat registriert, daß der Souverän leidet.
Wie war das doch damals, als Ronald Reagan ("Reaganomics"), Margret Thatcher und im Gefolge als Wadelbeißer Helmut Kohl die Privatisierung durchpeitschten?
Der Staat begann, das Tafelsilber - ja, eben zu versilbern und sich außerstande zu setzen, die Grundbedürfnisse seiner Bürger im Rahmen seiner Fürsorgepflicht zu sichern:
Energie, Gesundheit, Verkehr. Die Energie-Erzeuger wurden zu Giganten, Krankenhäuser wurden verscherbelt (aus kommunaler Verantwortung entlassen), die Post zerschlagen, die Bahn den Mehdornenvögeln zum Abwracken vorgeworfen.
In den Krankenhäusern gibt es nur noch Kunden - keine Patienten mehr. Trotzdem leiden diese, sind "patiens = leidend"; aber das interessiert offenbar keine Sau. SauBER...

Montag, 3. April 2017