Mittwoch, 10. Juli 2013

Abhörsturz

Was halten wir von einer Regierungschefin, die es für gut hält, daß ihr Souverän abgehört und ausspioniert wird?
Erst einmal die Luft an.
Man hört ja von ihr auch nur ab und zu etwas. Und ihr zuzuhören, ist ein zweifelhaftes Vergnügen. Da ist das Abhören dann eine schlüssige Alternative - ohne -losigkeit. Locker vom Hocker oder Amtssitz.
Nein, die DDR zu verharmlosen, liegt uns allen fern - schließlich leben wir in einer Demokratie. Und Volkes Stimme erschalle drum aus allen Kanälen und sei den Mächtigen ein Wohlgefallen, ein Gefallen, der ebendiesem Volke getan werde, auf daß es in Sicherheit gewiegt werden kann. Sicher ist sicher sicher, und der Rahmen der Sicherheit ist dehnbar wie der Gummiring eines Einmachglases. Und wenn es mal ans Eingemachte gehen sollte, dann ist es ein ausgemachter Vorteil, genug Vorrat gespeichert zu haben, damit die Wahl nicht so schwer ist. Im September ja wohl.
Aber es hat mal jemand behauptet, wenn die Deutschen einen Bahnhof stürmen wollten, lösten sie vorher bestimmt eine Bahnsteigkarte...
Kommentar veröffentlichen