Dienstag, 18. Juni 2013

Der Friederich, der Friederich...

Friedrich ist den USA dankbar für die Überwachung
Dank den Hinweisen aus den USA seien in Deutschland Anschläge verhindert worden, sagt der Innenminister. Kritik an der Datenüberwachung durch den NSA sei unangebracht.

(ZEIT Online, 18.06.2013)

Schon immer hatten die Mächtigen Angst vor ihren Untertanen. Vor allem Diktatoren litten unter Paranoia.
Da unser Staat (vernünftigerweise) das Gewaltmonopol innehat, ist er auch ein Mächtiger - mit Angst. Der sogenannte Souverän wird kontrolliert, wenn er sich dagegen wehrt, und beschwichtigt, kann aber nicht nachprüfen, ob und wie er denn doch kontrolliert wurde. 
Daß im Internet  durch"Whistleblowers" ein neuer Ton entstand, ist der Macht freilich ein wenig lästig.
Ist das  ein Negativum oder eher ein Schritt in Richtung Ehrlichkeit und Transparenz?
Wir wollen doch positiv denken...
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