"Was fällt Ihnen eigentlich ein?!" Vieles, zu allem Möglichen und Unmöglichen. Politisch Unkorrektes wird sich hier zuhauf entdecken lassen; denn PC (Political Correctness) ist ein unzureichend geklärter Nebenfluß der Heuchelei. Und darin läßt sich fischen. Die Verunreinigungen des "Mainstream" werden sichtbar gemacht. Die grassierende Brüsselei wird gebührend gewürdigt. Vieles ist gegenwärtig nur satirisch zu kommentieren, damit es erträglich ist...
Mittwoch, 4. Oktober 2023
Donnerstag, 7. Juli 2022
Montag, 11. April 2022
Freitag, 8. April 2022
Montag, 19. Juli 2021
Urteil des Paris 2.0
Vom subjektiven Opfer-Sein
„Das Schönschte in dere plaschtische Kunscht isch der Bruschtkaschte der Vänus von Milo“.
So formulierte einst ein schwäbischer Kunstprofessor.
Manche mögen dieser „luschtigen“ Sentenz schmunzelnd zustimmen.
In einem sonderlichen Prozeß vor einem Amtsgericht spielte diese Plastik allerdings eine ernstere Rolle.
Zwei Putzfrauen waren miteinander in Streit geraten, und die eine schleuderte der anderen ins Gesicht:
„Du Venus von Milo!“
Die Angesprochene fühlte sich beleidigt und verklagte ihre Kollegin.
Die Schimpfende wurde verurteilt zu einer Entschuldigung und einer Wiedergutmachung - in welcher Form, weiß ich nicht mehr. Ein Richter erklärte mir die verbürgte Geschichte anhand der Urteilsbegründung.
Der Tatbestand der Beleidigung sei nicht immer juristisch faßbar, sondern vom persönlichen Empfinden des sich beleidigt Fühlenden abhängig. Es sei insofern im geschilderten Falle unerheblich, daß es sich bei dem Vergleichsobjekt um eines der berühmtesten Zeugnisse der hellenistischen Kultur handele.
Nun versteht man auch, daß sich heute immer öfter Leute als Opfer empfinden können, weil sie mutmaßen, ihnen sei - ob oder von wem auch immer - Unbill widerfahren. Mit einem Hashtag (#) gelangen wir flugs ins Internet und erreichen Gleichgesinnte oder -gesonnene…
Sonntag, 20. Juni 2021
Im Sternenstaub auf den Doppelpunkt gebracht

"O du mein holder Abendstern" - die wunderschöne Arie des Wolfram von Eschenbach aus Richard Wagners "Tannhäuser". Wer kennt sie nicht.
Sensibel, ohne Frage. Wunderschön, interpretiert von allen Baritönern, die etwas auf sich halten.
Doch halt, etwas irritiert. Es fehlt im Text der Hinweis, daß es auch SternInnen gibt oder Ster*ne, Ster:ne, Ster_ne. Nicht singbar, aber wir führen als mildernden Umstand an, daß Wagner noch nichts vom Mainstream wissen konnte, der im 21. Jahrhundert marodiert. Der "Fliegende Holländer" war seine wichtigste Affäre mit dem nassen Element.
Freuen wir uns, daß das Hamburger Senatorium sich des ProblemIns angenommen hat.
Doch es gibt noch viel zu tun; denn noch immer ist nicht geklärt, wie das Diverse als drittes Drittel der neuen Benamsungskultur schriftlich und beim Vorlesen durch die Nachrichtensprecher:*_I handhabbar gemacht werden könnte. Schade.
Aber Geld für Gutachten ist ja - nicht nur bei der Bundeswehr - eigentlich immer recht locker zu streuen...
Samstag, 5. Juni 2021
Das gegenderte Neutrum
(Quelle: EJZ, 05.06.2021)
Der Mitglied? Die Mitglied? Nein, immer noch "das" Mitglied.
Also muß das Neutrum zum Neu-Trumm der bescheuerten Sprach-Taliban gemacht werden.
Wenn Schwachsinn zum Spielball der Satire werden kann, ist das eine Bereicherung für unsere Rest-Kultur...
Montag, 15. März 2021
Ex und Hopp
Durch Gendern und Gentrifizieren
kriegt Homo Consumens Manieren.
Die ollen Kamellen
sind fix abzustellen,
und schon kann uns nix mehr passieren.
Samstag, 22. August 2020
Spontanes Implantat
Insofarn etwas ungewöhnlich, da so ein Farn gewöhnlich einem Buchsbaum nicht beiwohnt. Ist Gendering in die Botanik durchgeseucht? Seuchermaßen entstehen Sorgenfalten, die Botox nicht zu glätten vermag.
Aber die hier bestehende friedliche Koexistenz mit der weitgeöffneten Schere des zerspahnten Gesundheitssystems zu zerstören, verbietet sich wohl von selbst.
Die Situation ist schon verfarn genug...
Samstag, 27. Juli 2019
Petrasilie Suppenkraut wächst in meinem Garten...
Dienstag, 23. Juli 2019
Es lebe hoch, das Gendering!
Dienstag, 5. März 2019
Die Deutsche Post sein neues Gendering
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| (Quelle: T-Online, 05.03.2019) |
Die Deutsche Post will auch in diesem Jahr Tausende neue Stellen schaffen und sein Netz an Paketshops und Packstationen ausbauen.
Nun hat die Telekom auf ihrem Portal "T-Online" auch schon gegendert, und zwar gegen der deutschen Sprache. Es geht um die Post sein Netz, wo enger werden soll. Und wenn der ihrs nicht hält, gibt es bestimmt noch einen doppelten Boden. Das Post und der Ekeltom waren doch zusammen früher mal nur der gute alte "Post",
ganz schlichteweg. Aber der die das geändert hat, war die Börs*In, der Gierlappen. Au weia!
Freitag, 22. Februar 2019
In die Verwaisung verwiesen
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| (Quelle: EJZ, 22.02.2019) |
Neue Rollenspiele, bei denen es keine Rolle spielt, wer die Hosen anhat.
Dennoch wird das administrativ hosentragende, das dominierende Individuum der parentalen Partnerschaft der soundsovielten Art festzulegen sein. Hahnen-/, Hennen- oder Diverskämpfe werden Gerichte und Behörden beschäftigen und für genügend Treibstoff sorgen in grundsätzlichen Diskussionen über Gendering.
Mutter- und Vatertag können zusammengelegt werden zum Tag der erst- und zweitbesten Elternteilreminiszenz...
Sonntag, 27. Januar 2019
ER-gerlich, aber notwendig
Freitag, 16. November 2018
Gegenderte Sprache im Vormarsch
https://www.youtube.com/watch?v=Qf_TDuhk3No&t=6s
Die DUDEN-Macher machen nicht nur Vorschriften für Rechtschreibung, sondern sich auch Gedanken über die Les- und Vorlesbarkeit der gegenderten Schimären wie
LehrerInnen, Lehrer*innen, Lehrer_innen etc.
Besonders Sternchen und Unterstrich entziehen sich der Vorlesbarkeit hartnäckig.
Der geniale (vor allem Klavier-) Komiker Victor Borge machte vor langer Zeit einmal Vorschläge für "Phonetic Punctuation", die bei
den Überlegungen der Sprachvorschriftenerarbeitenden sicher hilfreich sein könnten.
Der/Die/Das oben angeführte LinkI_*in zeigt die bereits praktikablen Beispiele.
Viel Lernerfolg und Spaß!
Sonntag, 30. September 2018
Freitag, 8. Juni 2018
MenschIn Meier!!!
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| (Quelle: EJZ, 08.06.2018) |
Montag, 26. Februar 2018
Die neueste Masche
Wie ein Alien, aber vermutlich humanoid, präsentiert sich unsereins neuerdings gerne - oder notgedrungen.
Anmutungen über ethnische, konfessionelle, gendermäßige oder altersspezifische Zugehörigkeit laufen ins Leere - ja selbst Metoo-Furchtsamkeit darf gen Null tendieren.
Endlich ein kristallklarer Tropfen im trüben Mainstream!
Sonntag, 7. Januar 2018
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Herr Schlecker soll dasselbe bezahlen wie die Kassiererin, die er durch seine eigene Leiharbeitsfirma zu einem Dumping-Lohn beschäftigt. Ko...
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Es fiel mir auf, daß in Krimis (auch in "Tatort"-Folgen) die Ganoven oft im Jaguar XJ unterwegs sind. Was lernt uns das? Die Ga...

















