"Was fällt Ihnen eigentlich ein?!" Vieles, zu allem Möglichen und Unmöglichen. Politisch Unkorrektes wird sich hier zuhauf entdecken lassen; denn PC (Political Correctness) ist ein unzureichend geklärter Nebenfluß der Heuchelei. Und darin läßt sich fischen. Die Verunreinigungen des "Mainstream" werden sichtbar gemacht. Die grassierende Brüsselei wird gebührend gewürdigt. Vieles ist gegenwärtig nur satirisch zu kommentieren, damit es erträglich ist...
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Dienstag, 21. November 2023
Freitag, 14. Mai 2021
Signal-Insulin auf den Zuckerberg...
Nun hat sich der Junge seinen WhatsAppetit mit
$ 22 Mrd aus seinem Fratzenschmöker gestillt.
Kann er locker verkraften, wenn er schon auf alle die Daten giert, die er von ChatterI*_nnen dazugewinnen will. Chatterley 2.0, sozusagen.
Aber viele Leute machen nicht mit, wird angenommen. Such is life...
Donnerstag, 18. Juni 2020
Wenn wir alle verappelt sind...
Noch ist die Zukunft offen, läßt aber hoffen.
Ein App-Update jagt das nächste, und das bringt ungeahnte Neuerungen, sprich Verbesserungen.
Eine kleine Auswahl...
Freitag, 20. September 2019
Stolperstufen
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| (Quelle: Frei verfügbares Internet, gereinigt von Abmahn-Juristen) |
Back to the roots - digital propagiert.
Rechnet sich, ist ausbau- und ausbeutbar.
Aber wenn die roots verjüngt werden, rezykliert als Nostalgie oder Vintage?
Es ist wohl die Ungefährness unserer Blödzeit, die protestlos akzeptiert wird.
Wer die Stufen hinabsteigt, gelangt in die schützende, instinktgesteuerte Dumpfheit, die nur nach Befriedigung sucht. BLÖD läßt grüßen.
Wir sind am Ziel, und Einstein wäre froh. Sagte er doch:
"Der Hauptgrund für die Entstehung von Stress ist der tägliche Umgang mit Idioten."
Luja, sog I!
Montag, 10. Juni 2019
Digitaler Stil
Wie tut er gut, der Fingerhut,
den Fingern, allen zehnen!
Das möcht ich hier, ganz aktuell
und öffentlich erwähnen.
Der mittlere, "der schlimme",
erhebt gern seine Stimme -
ganz unverhofft und unverzagt.
Hält er nicht seinen Schnabel,
wird manches, was er dabei sagt,
mitunter justiziabel.
Doch trägt er einen Hut,
wird alles plötzlich gut:
Was früher proletarisch,
wird nun ganz exemplarisch
vom einstmals Analogen
ins Digital gebogen.
Nun ist es klar, weil's so normal is:
Der Fingerhut heißt Digitalis!
Dienstag, 5. März 2019
Gesichtsverlustierung
Die Chinesen machen es vor, und alle Staatenlenker samt ihren Machtsystemen erblassen vor Neid, statt ihrer Bigotterie wegen zu erröten.
Wenigstens sind bei uns die Daten der Bundespolizisten-Bodycams schon einmal in Amazon's Cloud abgreifbar gespeichert, gesichert.
Sicherheit ist die Mohrrübe für den eseligen Bürger. Auch die Verschärfung von Polizeigesetzen ist ein ermutigender Anfang.
Wie gut.
Samstag, 2. März 2019
Datengrenzschutz
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| (Quelle: ARD.de, 02.03.2019) |
Die Raider drehen sich Twix-fix für den Datenschutz. Witzig, fürwahr.
Beim weltweit wohl größten Sammler beginnt nun ein grenzwertiges Spiel ohne Grenzen. Jeder darf bei Amazon bestellen, und Amazon liefert alles. Aus den Bestellungen formt Amazon Vorschläge für die vermutet nächsten. Was darf es denn diesmal sein? Alles, und zwar möglichst schnell und umfassend, von Staats wegen outsourced zur Erhöhung der Sicherheit bei Opferung des Datenschutzes. Kabinettsstück oder Seehoferscher Alleingang? Republik flucht - oder auch nicht, weil die Staffeln über die Weimarer Republik alle Aufmerksamkeit fortspülen. Scheißspiel...
Mittwoch, 19. Dezember 2018
Datenschutz im Inter? Njet!
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| (Quelle: T-Online, 19.12.2018) |
Der Gesetzgeber ist entweder nicht willens oder zu feige, den wirklichen großen Ferkeln im Datengeschäft ebendies zu vermasseln. Es soll noch den einen oder anderen mündigen Bürger geben, der sich dem Zugriff der Kraken entzieht, indem er sich samt seinen Daten verabschiedet aus der kollektiven Geiselhaft von Gesichtsbuch und Konsorten...
Mittwoch, 1. August 2018
Goodbye, money - goodbye, money, warst mein bester Freund...
Schon voriges Jahr in Schweden, heuer in Polen und Großbritannien: Servicepersonal im Straßencafé erscheint mit dem Terminal zur drahtlosen Zahlung. Der Gast erntet mißmutige Blicke, wenn er bar bezahlen möchte; denn nun muß die Bedienung an die Kasse und einen Bon präsentieren, damit Geld den Besitzer wechseln kann.
Hunderte von Banken in Schweden nehmen kein Bargeld mehr entgegen und geben auch keins mehr aus. Geschäfte zeigen am Eingang an, ob (noch) Barzahlung möglich ist.
Schwer, in unserer schnellebigen Zeit eine Prognose zu stellen. Aber ich glaube, daß in spätestens fünf Jahren bei uns das Bargeld ausgespielt haben wird. Daß die Deutschen Bargeld lieben und mehrheitlich darauf nicht verzichten wollen, spielt dabei keine Rolle. Was der Souverän möchte, spielt allenfalls im Politiker-Geschwurbel vor einer Wahl eine Nebenrolle.
Die Argumente der Reformer sind schwerwiegend: kein Schwarzgeld mehr, keine Schwarzarbeit, keine Hehlerei, kein Drogenhandel auf der Straße, keine Überfälle und Diebstähle, um ein paar Euros zu erbeuten, keine Kosten für die Pflege des Bargeldumlaufs. Die Banken schließen Filialen und bauen die teuren Geldautomaten ab, freuen sich, weil sie ihre Gebühren für den neuen Service ungehindert festlegen können, wenn mal keine Alternative mehr vorhanden ist.
Da ja die meisten Zahlungen eh nur noch buchgeldmäßig verlaufen, schimmert ein weiterer Vorteil durch: Wir können per Mausclick alle enteignet werden...
Montag, 28. Mai 2018
Daten à la carte
Solche Datenträger (hier mein unverfänglicher eigener) bereiten mir seit dem 25.05. Magenschmerzen. Mir ist auch klar, weshalb.
Den in Jahren angesammelten Bestand von Visitenkarten versuche ich durch Einverleiben, Zerkauen und Herunterschlucken zu dezimieren, was dem Verdauungssystem wenig zuträglich erscheint.
Die einzige offenbar legale Methode, Fremddaten personenbezogener Art zu lagern, ist die Verinnerlichung solcherart. Eine gefundene Gesetzeslücke, in der man wider den Stachel löcken darf, ist ein befriedigendes Exempel praktizierten zivilen Ungehorsams...
Donnerstag, 22. März 2018
Datensauger mit Sammelbeutel - Saures auf dem Zuckerberg
Der kürzeste Witz, über den niemand mehr lachen mag, lautet: Datenschutz.
Selbst, wer so schlau (oder vorsichtig) war, sich vor dem Gesichtsbuch zu verhüllen, wird inzwischen quasi gezwungen, ca. 50 Daten über sich preiszugeben, wenn er nur ein Flugticket bucht. Wo, wann, von wem, mit welcher Zahlmethode wurde das Ticket gebucht? Welchen Platz, vor, hinter, neben wem hatte er? Saß er in der Nähe eines irgendwie Verdächtigen, braucht er sich nicht zu wundern, morgens um 3.28 Uhr geweckt zu werden, weil ein SEK ihm die Tür eintritt...
Was bestellte er bei der Getränke-Ausgabe? Was aß er? Zahlte er bar oder mit Kreditkarte?
Und so weiter, und so fort. Wie gesagt: 50 Daten, die es (trotz "Anonymisierung", hahaaa!) möglich machen, den Beförderten zweifelsfrei zum Abschuß freizugeben für alle möglichen Interessenten, die mit postalischer oder e-Mail-Nervung Zugriff erzwingen. Merkwürdig, daß all dies unseren Datenschützern offenbar entging. "Wie tief schlafen sie denn?", hätte Loriot fragen mögen. Haben sie (Politiker sind sie alle, und guter Wille sei ihnen zugestanden) sich mit kundigen Internet-Experten versehen? Oder sind sie versehentlich geblendet worden vom Heiligenschein der selbsternannten Visionäre aus dem Land der unbegrenzten Scheinvermehrung in den USA? Die Letztgenannten haben keine rosarote Brille vor den Pupillen, sondern nur Dollar-Symbole drinnen. Ihr Wachstum stimmt (noch). Bei uns wächst der Schwund. Mutti Merkel, belastet durch eine neue Schwangerschaft mit einer zerstrittenen Eigenpartei (plus - na ja, irgend so eine Splittergruppe aus dem Süden) und entschulzten Sozen, muß nun wieder als Mutter Courage den Karren aus dem Dreck der Parteien-Basen ziehen. Und wer Basen entzieht, riskiert Übersäuerung.
Aber Lobbyisten schlafen nicht; denn Wachstum geht nur mit Konsum, und der reicht von Leopard bis Whiskas...
Freitag, 16. Februar 2018
Optische Krötentunnel für Smombies
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| (Quelle: T-Online, 16.02.2018) |
Praktizierter Artenschutz für Smombies.
Es sage also niemand, der Gegenwarts-Gesellschaft mangele es an Empathie.
Einstieg in den Ausstieg aus der Selbstausrottung der Unbedarften...
Montag, 11. September 2017
Rücksicht und Vorsicht vor Draufsicht...
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| (Quelle: Der Postillon, 10.09.2017) |
Nach der Bompel (Boden-Ampel), die vor Straßenbahnen warnt, nun die Rampel, die vor frontal-dorsalen Remplern rechtzeitig laterale Umleitung garantiert. Eine gute Idee, da nunmehr das Head-Down-Syndrom weniger Opfer fordern dürfte. Allerdings kann sie nur Kollisionen mit Leidensgenoss*en (richtig?) verhindern, nicht jedoch schmerzhafte Kontakte mit Straßenlaternen oder Verkehrsschild-Pfosten. In die Entschärfung dieser Kommunikationsbremsen wird noch viel Erfindergeist fließen müssen, ehe auch eine Lat-App oder Pf-App verfügbar sind.
Die wachsende Zahl hämatomlädierter Zeitgenossen-Antlitze zeigt, daß es schon ganz kurz vor 12 ist...
Dienstag, 13. Juni 2017
real,- -existierende Legislative...
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| (Quelle: SPIEGEL Online, 13.06.2017) |
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| (Quelle: SPIEGEL Online, 13.06.2017) |
Na bitte - hat doch geklappt, daß sich "real,-" als Trüffelschwein vorgewagt hat.
Und Verkehrsminister Dobrindt hat sich ein neues Armautszeugnis ausgestellt, wenn er nun Daten als Sachen zu deklarieren wünscht, die als Eigentum zugewiesen werden können.
Vermutlich hat er nicht bedacht, daß jeder Bürger dann auch mit Fug und Recht sein Eigentum beanspruchen und verteidigen kann.
Eigentlich sind die Gerichte doch schon mehr als ausgelastet - und Frau Merkels "Datensparsamkeit" (welch Wort!) könnte als Unwort des Jahres kandidieren...
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Herr Schlecker soll dasselbe bezahlen wie die Kassiererin, die er durch seine eigene Leiharbeitsfirma zu einem Dumping-Lohn beschäftigt. Ko...
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Es fiel mir auf, daß in Krimis (auch in "Tatort"-Folgen) die Ganoven oft im Jaguar XJ unterwegs sind. Was lernt uns das? Die Ga...













