Donnerstag, 1. Juni 2017

Bienenkonsulat als Botschaft

(Quelle: EJZ, 01.06.2017)


Es ist soweit: Der Bienen wird gedacht.
Zunächst der Wildbienen, die ja noch in nicht glyphosaturierten Gefilden schwärmen. Sie dürfen nun regierungsnah residieren. Wäre ihr Gästehaus in der Bundeshauptstadt, könnten sie Zeugen werden, wie über die Verlängerung der Zulassung einer Substanz abgestimmt wird, die wahrscheinlich ihren Untergang betreibt.
Nachdem Monsanto verbayert wurde, schwärmt vornehmlich deutsche Lobby, auch ohne Bienen.
Kann, was Kräuter und Insekten umbringt, für den Menschen unschädlich sein? Es gibt Untersuchungen, die das belegen. Und die Belege über deren Kosten tauchen dann gefällig in steuermindernden Bilanzen auf. Wie gut, daß man das weiß. Doch das nützt den Bienen und auf lange Sicht auch den Menschen nicht. 
Wachstum, das auf Schrumpfung der Natur baut, ist Suizid auf Raten. 

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