Dienstag, 27. Oktober 2015

Wenn Krebs wurscht ist



(Quelle: SPIEGEL Online, 27.10.2015)



Wer es glaubt, bekommt Krebs, oder auch nicht.
Jedes Untersuchungsergebnis spricht die Sprache dessen, der die Studie finanziert hat.
Wir kennen das, spätestens seit der Attacke der Margarine-Industrie gegen die Butter. Der damalige Fettpapst hatte gesprochen und sich eine fette Nase verdient.
Was bezweckt wird, ist Unsicherheit und geändertes Konsumverhalten, in wessen Interesse auch immer.
Wer jetzt der Wurst neben ihren ohnehin schon zwei Enden auch das dritte zufügen will, ist noch im Dunkeln.
Wir werden es nicht erfahren, und das ist auch nicht nötig.
Denn inzwischen ist alles wurscht - weshalb nicht auch die Wurst selbst?

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